Dienstag, 14. Juni 2011

Offenbarung 21,4

Hab heute Freundesbriefe einer Freundin gelesen, der ich durch Jesus und durch Haiti verbunden bin. Ihre Erzählungen haben mich tief berührt. Sie berichtet vom Alltag unter haitinischen Bedingungen, von Belästigungen, von Willkür, Krankheit, Fassungslosigkeit auf der einen Seite - und auf der anderen Seite von Gottes Schutz und Allmacht. Ja es ist wahr, unter erschwerten Bedingungen fühlen wir uns Ihm oft viel näher. Vielleicht weil wir selbst näher heranrücken, denn Er ist sicherlich nicht derjenige, der auf Distanz geht. Warum bloss vergessen wir so schnell, von wem wir abhängig sind? Ich hoffe und bete, dass ich es lerne, dies immer im Auge zu behalten, damit Gott mich nicht immer durch die gefühlte Hölle schickt um mich daran zu erinnern. Ich glaube wir Menschen sind einfach so, und Gott weiß es. Wir "meinen es nicht böse", wenn man das so formulieren darf. Wir sind einfach furchtbar egoistisch! Ich spreche jetzt von mir, nicht von meiner Freundin in Haiti. (Vielleicht sollte ich in die Ich-Form wechseln...)

OK nochmal: Ich vergesse schnell, wem ich alles verdanke, sobald es mir ein wenig besser geht, und die Dinge "flutschen". Ich bin egoistisch, und ich erwische mich selbst immer wieder dabei. Gott mache mich reiner und heiliger, sei Du immer im Zentrum meines Seins!

Bitte betet mit mir für die Mädels, die gerade in Haiti sind! Und für mich, dass mein Sein durch den Geist Gottes verändert wird - wie es in Römer 12 beschrieben ist. Ihm allein sei die Ehre!

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