hört sich doch toll an, nicht? so wie Tag 3 nach der Hochzeit, oder nach einem Erdbeben (uups, da habe ich wohl zwei Begriffe miteinander in Verbindung gebracht, von keinem von beiden möchte ich behaupten, dass sie für mich ein und das selbe sind :))
Was ich meine, ist: die Erfahrung BRAKE sackt langsam, jetzt könnte man darüber nachdenken, so aus der Ferne, ob das wirklich was für mich wäre. Was soll ich sagen? Ja, ich glaube dort könnte ich an meine Grenzen gehen, und hoffentlich auch darüber hinaus, wachsen und mich verändern in das Bild, was Gott für mich vorgesehen hat.
Vor der Heimfahrt hatte ich noch das Glück, mit Elisabeth Schmidt sprechen zu können, sie hatte Zeit für mich. Es war sehr aufschlussreich, und ich freue mich sehr, dass ich sie näher kennenlernen durfte.
Am Sonntag traf ich einen weiteren Ex-Braker, Eduard Friesen. Er hat in unserer Gemeinde gepredigt, wir hatten Tauffest. Eduard ist mir sehr teuer, er ist quasi sowas wie mein geistiger Vater. Er hat mir viel Mut gemacht, in einer Situation, die nichts mit Mission zu tun hat. Er hat sich sehr in unserer Familie engagiert, und wir sind ihm alle sehr dankbar. Nachdem ich, kurz danach meine Schwester, dann noch eine Schwester, und am Ende mein Schwager seine Gesellschaft gesucht haben, und wir alle so da standen, meinte er, in dieser Gemeinde wäre er wohl zum Kinas-Magneten mutiert :) (Kinas ist mein Mädchenname).
Auffallend ist für mich auch, dass in letzter Zeit viele Ex-Braker in meinem Umfeld sind. Und sie tun mir gut. Ich glaube, Brake ist eine gute Lebensschule. Doch, in stillem Gehorsam gegenüber einem sehr guten Freund, werde ich wohl auch andere Schulen anschauen, und mich nicht sofort auf irgendwas festlegen. "Neues Leben" ist bei mir quasi um die Ecke.
Und morgen muss ich ganz früh nach Wüstenrot fahren, zur Kontaktmission. Trotz oder wegen meiner Bewerbung und der Referenzen bin ich zu einem Gespräch eingeladen. Mal schauen, was der Tag morgen bringt.
Hab heute ein Gedicht (oder ist es ein Lied?) gefunden, das irgendwie zum Krautsalat in meinem Kopf passt:
Du bist, wer du bist, aus gutem Grund.
Du ist Teil eines einzigartigen Plans.
Du hast ein wertvolles, einmaliges Design.
Du bist Gottes ganz besonderer Mensch.
Dein Aussehen hat einen guten Grund.
Unser Gott macht keine Fehler.
Er hat dich geschaffen im Mutterleib.
Du bist genau so wie er dich haben wollte.
Die Eltern, die du hattest, waren jene, die er wählte.
Und auch, wenn du es nicht verstehst,
sie waren passend, um Gottes Plan für dich zu erfüllen,
und sie tragen das Zeichen des Meisters.
Dein Schicksal, welches du erlitten hast, war nicht leicht.
und Gott hat Tränen über deine Schmerzen vergossen.
Aber er ließ es zu, um dein Herz zu formen,
sodass du in seiner Ebenbildlichkeit wachsen konntest.
Du bist, wer du bist, aus gutem Grund.
Du bist geschaffen von der Hand unseres Meisters.
Du bist, wer du bist, geliebt,
denn es gibt einen Gott.
(Russel Kelfer)
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Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! und sein Friede, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren. Phil. 4, 6-7
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