Donnerstag, 11. November 2010

Weihnachtsfreuden

Hallo Ihr Lieben,


schon seit langem überlegen wir, wie wir unseren Kindern eine Freude zu Weihnachten bereiten können. Derzeit gibt es zwei Ideen:


als erstes möchte ich Euch nochmal die Situation in den Camps in Erinnerung rufen:


In Canaan II, wo wir seit einigen Monaten arbeiten, gibt es etwa 650 Kinder. Viele von denen hatten nie die Möglichkeit auf Schulbildung. Einige von ihnen konnten vor dem Erdbeben zur Schule gehen, aber seit Januar haben sie keinerlei Chance auf Schulbildung, weil Schule 1. extrem teuer ist (pro Kind etwa 200-300 USD monatlich), und weil viele Schulen zerstört sind. Das Camp hat aber ein großes Zelt, in welchem Unterricht abgehalten werden könnte. Absolute Mangelware sind Schulutensilien, Stifte, Hefte, Bücher, Sitzmöbel. Auch die Lehrer (es gibt einige im Camp) brauchen ein Gehalt, damit sie ihre Zeit auf Unterricht verwenden können, und nicht nach auf die Suche nach Nahrung für ihre Familien und sich selbst gehen müssen. Speziell in der Regenzeit besteht auch das riesengroße Problem der Überschwemmungen. Dann müssen die Leute in den Camps auf einem durchnässten Erdboden schlafen und essen. Krankheiten wie die aktuell wütende Cholera werden begünstigt, und breiten sich rasant aus. Wenn genügend Spenden zusammenkommen, würden wir gern die Lebensbedingungen für die Kinder in unserem Camp verbessern, in dem wir ihnen Planen oder Matten zum Schlafen zur Verfügung stellen. Ggf. wird es auch möglich sein, Lebensmittel wie Reis und Bohnen dabeizutun. Glaubt Ihr auch, dass es dieses Jahr ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest für diese Kinder werden kann? Wenn ihr also bereit seid, einen kleinen oder größeren Betrag zu spenden, damit speziell diese Camp-Kinder wieder zur Schule gehen können und ein besseres Leben haben, dann bitte ich Euch, die Spende an folgendes Konto zu überweisen:


To All Nations e. V.
Kreissparkasse Köln
BLZ: 370 502 99
Konto: 50 313 303
Verwendungszweck: Projekt 3380 Schule



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ein weiteres Anliegen sind unsere Kinder, die wir bereits in unser Waisenheim aufnehmen konnten:


sie haben einen Lehrer, sie haben Räumlichkeiten, aber auch das alles muss irgendwie finanziert werden. Schulmaterial ist hier genauso Mangelware. Auch würden wir gern unseren Kinder wärmere Kleidung zur Verfügung stellen, weil wir in ein neues Haus umziehen, welches auf einem Berghang liegt, und das Klima ist dort wesentlich kühler. Haitianer sind Wärme gewohnt, und gerade Kinder frieren oft, sobald es regnet. Die Häuser sind sehr offen gebaut, man kann keine Fenster schließen, geschweige denn eine Heizung anmachen. Für unsere Waisenheimkinder möchten wir gern in Anlehnung an die berühmte Schuhkartonaktion Weihnachtsgeschenke in Form von Schulmaterial, einem kleinen Spielzeug, einem Pyjama oder einer warmen Decke, sowie einer süßen Kleinigkeit vorbereiten. Wer ist bereit, dafür zu spenden?



To All Nations e. V.
Kreissparkasse Köln
BLZ: 370 502 99
Konto: 50 313 303
Verwendungszweck: Projekt 3385 Weihnachten



________________________________________________________________________________Vielen Dank an jeden, der uns unter die Arme greift, mit uns mitkommt, sich einsetzt, Ideen hat, Kontakte knüpft, mit uns und für uns betet! Gottes reichen Segen Euch allen!

Dienstag, 9. November 2010

Hurricane Tomas ist vorbeigezogen!

Vielen Dank für Eure Gebete! Weder unsere Kinder, noch unsere Mitarbeiter oder unser Haus haben unter dem Hurricane gelitten. Der Flughafen war einen Tag gesperrt, so dass der planmäßige Flug von zweien unserer Freiwilligen verschoben werden musste, aber Gott hat alles gelingen lassen. Ihm allein die Ehre dafür!


In der Altstadt in Port-au-Prince und um Leogane (diese Stadt wurde vom Erdbeben zu 95% zerstört) gab es heftige Überschwemmungen, nicht zuletzt, weil die Kanäle das viele Wasser nicht aufnehmen konnten, und auch durch den Schutt und den Müll teilweise verstopft waren.
Weil sich bei Regen auch die Temperaturen merklich absenken, haben unsere Mitarbeiter und Kinder direkt gefroren. Und die konnten in einem trockenen Haus in einem richtigen Bett schlafen... Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es den Leuten in den Zeltstädten erging, die auf der nackten Erde schlafen müssen, und das bei 3 Tage Dauergießen.


Bitte betet weiterhin um Schutz vor der Cholera, deren Verbreitung durch den Sturm zusätzlich begünstigt wurde. Bitte betet um Gesundheit und Schutz für unsere Mitarbeiter, Missionare, Freiwilligen und auch für die Kinder!


In einigen Tagen stelle ich hier Bilder online, die unsere Freiwilligen vor Ort gemacht haben...